Erstgespräch

Wie viel kostet eine professionelle Webseite wirklich?

21.05.2026
5
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Inhaltsverzeichnis

Die häufigste Frage in meinen Erstgesprächen lautet sinngemäß immer gleich: Was kostet eine professionelle Webseite eigentlich? Verständliche Frage, schwierige Antwort. Wer dir auf diese Frage ohne Rückfragen einen festen Preis nennt, verkauft dir entweder eine Schublade, in die du gar nicht reinpasst, oder eine Lösung, die mit deinem tatsächlichen Bedarf wenig zu tun hat. Trotzdem will ich genau das in diesem Beitrag versuchen: Eine ehrliche Antwort geben, die dir wirklich weiterhilft.

Ich arbeite seit Jahren mit Selbstständigen, kleineren Firmen und Designagenturen an Webseiten. In dieser Zeit habe ich Projekte für 800 Euro genauso gesehen wie Projekte für über 30.000 Euro. Beide Enden hatten ihre Berechtigung, aber bei beiden gilt: Der Preis allein sagt nichts darüber aus, ob die Webseite das richtige Werkzeug für dein Geschäft ist. Was die Webseite kostet, hängt vor allem davon ab, was sie für dich leisten soll und wer sie baut. Beides will ich dir hier sortieren.

Warum die Frage nach den Webseite Kosten selten eine Pauschalantwort hat

Eine Webseite ist kein Produkt aus dem Regal (Zumindest sollte Sie das nicht sein). Sie ist ein Werkzeug, das für einen ganz bestimmten Zweck gebaut wird. Eine einfache Visitenkartenseite für einen Handwerksbetrieb, der hauptsächlich von Empfehlungen lebt, hat einen völlig anderen Bedarf als der Auftritt einer Beratungsfirma, die jeden Monat sechsstellige Aufträge über das Netz akquiriert. Beide Projekte heißen Webseite, beide sind aus Code gebaut, aber dazwischen liegen Welten an Aufwand, Strategie und Qualität.

Trotzdem erwartet fast jeder Kunde am Anfang eine klare Zahl. Das verstehe ich. Niemand will sich auf ein Gespräch einlassen, ohne eine grobe Vorstellung zu haben, was am Ende auf der Rechnung steht. Deshalb biete ich dir hier keine schwammige Antwort, sondern vier Preiskategorien, die ich in der Praxis ständig sehe. Innerhalb dieser Kategorien wirst du dich gut einordnen können.

Vier realistische Preisspannen für eine professionelle Webseite

Die folgende Einteilung deckt die meisten Fälle ab, die in der Praxis vorkommen. Sie ist nicht in Stein gemeißelt, aber sie hilft dir, ein realistisches Gefühl dafür zu bekommen, was eine Webseite kosten kann.

In der ersten Kategorie sind Baukasten- und Selbstbaulösungen. Hier liegst du bei null bis 500 Euro an einmaligen Kosten, dazu monatlich zwischen 15 und 40 Euro für Hosting und Plattformnutzung. Das ist eine sinnvolle Wahl, wenn du gerade startest, dein Geschäftsmodell noch testest oder wirklich nur eine simple Online-Visitenkarte brauchst, über die niemand ernsthaft Kunden gewinnen will. Sobald die Webseite ein zentraler Vertriebskanal werden soll, stößt diese Kategorie schnell an Grenzen.

In der zweiten Kategorie sind Freelancer- oder kleine Anbieter-Projekte, die meistens auf vorgefertigten Vorlagen aufbauen. Hier bewegst du dich grob zwischen 1.500 und 4.000 Euro. Du bekommst eine Seite, die individuell wirkt, aber unter der Oberfläche oft aus zusammengekauften Bausteinen besteht. Für viele kleine Betriebe ist das ein guter Kompromiss, solange du verstehst, dass Strategie, Texterstellung und SEO meistens nicht im Preis enthalten sind und du selbst eine Menge zuarbeiten musst.

In der dritten Kategorie sind professionelle Webseiten-Builder oder erfahrene Senior-Freelancer. Hier liegst du zwischen 4.000 und 12.000 Euro. Das ist der Bereich, in dem die meisten meiner Projekte stattfinden. Du bekommst eine Seite, die auf deine Situation zugeschnitten ist, mit einer eigenen Strategie im Vorfeld, einem sauberen, individuellen Design und einer technisch soliden Umsetzung, die auch auf Smartphones und in der Suchmaschine funktioniert. Für Selbstständige, Berater, Kanzleien und kleinere Firmen mit ernsthaftem Anspruch an ihre Außenwirkung ist das in der Regel die richtige Größenordnung.

In der vierten Kategorie sind Agenturprojekte und komplexe Anwendungen. Hier startest du etwa bei 12.000 Euro und nach oben ist viel Luft, in größeren Fällen 40.000 Euro und mehr. Das sind Projekte mit mehreren Sprachen, umfangreichem Content-Management, Schnittstellen zu anderen Systemen, ausgearbeiteten Designsystemen und mehreren Beteiligten auf Kunden- und Anbieterseite. Für die meisten kleineren Firmen ist das überdimensioniert, für etablierte Mittelständler manchmal genau richtig.

Was die Preisunterschiede konkret bedeuten

Zwischen 1.500 Euro und 12.000 Euro liegt mehr als nur Aufwand. Es liegt eine andere Arbeitsweise dazwischen. In der günstigeren Variante öffnet jemand eine Vorlage, tauscht Bilder und Texte aus und liefert. In der höheren Variante steht am Anfang ein Gespräch, in dem es nicht um Farben und Schriften geht, sondern um deine Kunden, deine Konkurrenz, deine Positionierung und das, was die Webseite konkret auslösen soll. Aus diesem Gespräch entsteht eine Struktur, aus der Struktur ein Design, aus dem Design eine technisch sauber gebaute Seite.

Zur höheren Preisstufe gehören sechs Dinge, die in der günstigen Variante meistens fehlen oder zu kurz kommen. Eine echte Strategie vor der Umsetzung, ein eigenes Design, das zur Marke passt, eine technisch saubere Umsetzung mit kurzen Ladezeiten und sauberer Struktur, eine ernsthafte Vorbereitung für Suchmaschinen, eine wartbare Basis für die nächsten Jahre und ein erreichbarer Ansprechpartner für die Zeit nach dem Launch. Wer diese Dinge nicht im Angebot sieht, sollte gezielt nachfragen, was im Preis enthalten ist und was nicht.

Versteckte Kostentreiber, an die fast niemand zuerst denkt

Wenn ich Kunden ein Angebot mache, kommt fast immer der Moment, in dem klar wird, dass die Webseite selbst nur ein Teil der Rechnung ist. Drumherum gibt es Posten, die am Anfang niemand auf dem Schirm hat, die aber ins Gewicht fallen. Texte zum Beispiel. Wer eine Webseite ernsthaft betreibt, braucht gut geschriebene Texte, die zur Zielgruppe passen. Entweder schreibst du sie selbst, mit dem Aufwand, der dazugehört, oder du beauftragst einen Texter, der zwischen 80 und 200 Euro pro Stunde nimmt.

Dazu kommen Bilder. Stockfotos wirken in den meisten Fällen anonym und austauschbar. Echte Bilder von dir, deinem Team oder deinen Räumen machen einen riesigen Unterschied, kosten aber zwischen 500 und 2.500 Euro für ein ordentliches Shooting. Hosting läuft bei seriösen Anbietern zwischen zehn und 50 Euro monatlich, je nach Plattform. Wartung, also kleine Anpassungen, Aktualisierungen und Erweiterungen, schlägt mit ein paar hundert bis ein paar tausend Euro pro Jahr zu Buche, je nachdem wie aktiv die Seite genutzt wird.

Dann gibt es noch die rechtliche und technische Seite. Datenschutzkonforme Cookie-Banner, ein sauberer Tracking-Aufbau, eine aktuelle Datenschutzerklärung und ein vernünftiges Impressum sind Pflicht und nicht verhandelbar. Wer das ignoriert, riskiert Abmahnungen und verliert das Vertrauen seiner Besucher. Erweiterungen wie ein Buchungssystem, ein Mitgliederbereich oder eine Mehrsprachigkeit kommen oft erst nach dem Launch dazu und werden dann zu separaten Projekten. Wenn du gerade überlegst, ob eine günstige Lösung trotzdem reicht, ist dieser Beitrag über die wahren Kosten günstiger Webseiten ein guter Anschluss.

Warum der Preis nicht der wichtigste Faktor ist, sondern der ROI

Eine Webseite ist keine Ausgabe, die du einmal abhakst, sondern eine Investition, die im Idealfall jeden Monat arbeitet. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, was sie kostet, sondern was sie zurückbringt. Ein kleines Rechenbeispiel macht das schnell klar. Angenommen, eine professionell gebaute Webseite kostet dich 6.000 Euro einmalig und etwa 600 Euro im Jahr für Hosting und Wartung. Wenn diese Seite über drei Jahre nur drei zusätzliche Aufträge pro Jahr bringt, bei einem durchschnittlichen Auftragswert von 2.500 Euro, reden wir über 22.500 Euro zusätzlichen Umsatz gegenüber einer Investition von rund 7.800 Euro. Bei höheren Auftragswerten, wie sie im Beratungs- oder Kanzleibereich üblich sind, ist die Rechnung noch deutlicher.

Genau deshalb sage ich Kunden im Erstgespräch oft: Schau nicht zuerst auf den Preis, sondern auf das, was die Webseite über drei Jahre für dein Geschäft tun soll. Eine 3.000-Euro-Lösung, die keine Anfragen bringt, ist teurer als eine 8.000-Euro-Lösung, die jeden Monat einen Termin in deinen Kalender spült. Wenn du verstehen willst, welche Elemente eine Webseite wirklich überzeugend machen, lohnt sich dieser Beitrag darüber, was Besucher tatsächlich überzeugt.

Was du bekommen solltest, wenn du im Bereich 4.000 bis 12.000 Euro investierst

Wenn du in dieser Preisklasse investierst, solltest du nicht nur eine Webseite bekommen, sondern einen klaren Prozess. Am Anfang steht ein Strategiegespräch, das wirklich in die Tiefe geht und nicht nur Geschmacksfragen klärt. Darauf folgt ein Konzept für die Struktur deiner Seite, also welche Inhalte in welcher Reihenfolge wo stehen. Dann kommt ein individuelles Design, das nicht aus einer Vorlage stammt, sondern speziell auf deine Marke abgestimmt ist. Die Umsetzung erfolgt auf einer modernen Plattform, mit sauberem Code, kurzen Ladezeiten und einer Struktur, die Google versteht. Du bekommst eine datenschutzkonforme Lösung mit allem, was dazugehört, und du hast nach dem Launch einen Ansprechpartner, der erreichbar ist, wenn etwas anzupassen ist.

Genauso wichtig ist, was du nicht bekommen solltest: Vorlagen, die schon auf hunderten anderen Seiten laufen, Plugins-Stapel ohne erkennbare Logik, Versprechen über Top-Platzierungen bei Google ab Tag eins oder einen Vertrag, der dich für Jahre an einen Anbieter bindet, den du danach nicht wieder los wirst.

Wann eine günstige Webseite trotzdem die richtige Wahl ist

Ich bin nicht der Meinung, dass jede Webseite ein großes Projekt sein muss. Wenn du gerade erst startest, dein Angebot noch findest oder dein Geschäft im Kern offline läuft und die Webseite nur eine Bestätigung deiner Existenz sein muss, dann ist eine schlanke Lösung der ehrliche Weg. Lieber eine saubere kleine Seite für 1.500 Euro, die zu deiner Phase passt, als eine überdimensionierte Seite für 10.000 Euro, deren Möglichkeiten du in den nächsten zwei Jahren gar nicht nutzt. Investitionsentscheidungen sollten zur Lebensphase deines Unternehmens passen, nicht zum Geschmack des Anbieters.

Welche Plattform hinter all dem steckt

Eine Frage, die in fast jedem Erstgespräch kommt, ist die nach der Technik. Webflow, WordPress, Baukasten, Custom-Entwicklung. Hier bin ich bewusst werkzeugneutral. Ich nutze das, was am besten zu deinem Projekt passt. In den meisten meiner aktuellen Projekte ist das Webflow, weil es sauber, schnell und gut wartbar ist. In anderen Fällen ist WordPress die richtige Wahl, etwa wenn ein bestimmter Shop oder eine spezielle Erweiterung gebraucht wird. Welches Werkzeug am Ende sinnvoll ist, entscheidet sich an deinem Bedarf, nicht an meiner Vorliebe. Wer dir sofort eine bestimmte Plattform aufdrückt, ohne dein Projekt verstanden zu haben, geht es falsch herum an.

Kurz und ehrlich

Was kostet eine professionelle Webseite wirklich? Zwischen ein paar hundert und mehreren zehntausend Euro, je nachdem, was sie für dein Geschäft leisten soll. Für die meisten Selbstständigen und kleineren Firmen, die ihre Webseite als ernsthaften Kanal nutzen, ist eine Investition zwischen 4.000 und 12.000 Euro realistisch und sinnvoll. Wichtiger als die genaue Zahl ist, dass am Ende eine Seite steht, die dein Geschäft trägt, statt nur eine Visitenkarte zu sein, die niemand wirklich anschaut.

Wenn du gerade konkret planst und für deine Situation eine ehrliche Einschätzung möchtest, lass uns in einem Erstgespräch in Ruhe darüber reden. Ich schaue mir deinen Bedarf an, gebe eine realistische Preisspanne für dein Projekt und sage dir auch, wenn ich glaube, dass eine kleinere Lösung in deiner aktuellen Phase die klügere Wahl ist. Du findest die Möglichkeit zum Erstgespräch direkt auf max-dreyer.com. Das Gespräch ist kostenlos und unverbindlich.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet die günstigste sinnvolle Webseite?
Wenn du wirklich nur eine schlanke Online-Visitenkarte brauchst, kommst du mit einer Baukasten-Lösung für 15 bis 40 Euro im Monat aus, plus etwas Aufwand für die Einrichtung. Wenn die Seite aber ernsthaft Anfragen bringen oder einen professionellen Eindruck hinterlassen soll, beginnt der sinnvolle Bereich bei etwa 1.500 bis 2.500 Euro für eine kleine, sauber gebaute Seite. Darunter wird es entweder sehr generisch oder du musst sehr viel selbst übernehmen. Beides kann passen, sollte aber bewusst entschieden sein.
Warum gibt es Webseiten für 500 Euro und welche für 30.000 Euro?
Der Unterschied liegt nicht in der Sichtbarkeit des Endprodukts, sondern in dem, was davor passiert. Eine 500-Euro-Webseite ist eine Vorlage, in die jemand deine Texte einsetzt. Eine 30.000-Euro-Webseite hat eine Strategiephase, ein eigenes Design, eine technisch komplexe Umsetzung mit mehreren Sprachen oder Schnittstellen und ein professionelles Team über mehrere Monate dahinter. Beide heißen Webseite, beide laufen im Browser, dazwischen liegt aber ein anderer Anspruch und ein anderer Arbeitsaufwand. Welche Klasse für dich passt, hängt davon ab, was die Seite für dein Geschäft leisten soll.
Sind Folgekosten nach dem Bau einer Webseite normal?
Ja, das gehört dazu und sollte dich nicht überraschen. Eine Webseite ist ein lebendiges Werkzeug, das gepflegt werden will. Du hast laufende Kosten für Hosting in der Größenordnung von zehn bis 50 Euro monatlich, je nach Plattform. Dazu kommen Anpassungen über das Jahr, etwa neue Inhalte, Aktualisierungen oder kleinere Erweiterungen. In den meisten meiner Projekte liegt der jährliche Aufwand für Wartung und Anpassungen zwischen 300 und 1.500 Euro, je nachdem wie aktiv die Seite genutzt wird.
Lohnt sich eine Webseite finanziell überhaupt?
Für die allermeisten Selbstständigen und kleineren Firmen ja, aber nicht automatisch. Eine Webseite lohnt sich, wenn sie auf dein Geschäft zugeschnitten ist, gut auffindbar ist und Besucher zu Anfragen führt. Eine grob überschlagene Rechnung hilft oft. Wenn dein durchschnittlicher Auftragswert bei 2.000 Euro liegt und die Seite drei zusätzliche Aufträge pro Jahr bringt, hast du eine Investition von 6.000 Euro innerhalb eines Jahres wieder herausgeholt. Wenn du im höherpreisigen Bereich arbeitest, geht das sogar schneller.
Kann ich auch Teile selbst übernehmen, um Geld zu sparen?
Auf jeden Fall, und das mache ich mit Kunden auch regelmäßig. Texte schreiben, Bilder organisieren, einen Fotografen direkt buchen oder Inhalte später selbst pflegen sind die typischen Bereiche, in denen du sparen kannst. Wichtig ist, dass die Arbeitsteilung vorher klar geregelt wird, damit am Ende nicht Inhalte fehlen, die das Projekt blockieren. Was ich grundsätzlich nicht empfehle, ist beim Strategie- und Konzeptteil zu sparen. Genau dort entsteht der Wert, den die Webseite später für dich produziert.
Wie läuft ein Erstgespräch mit dir ab und was kostet es?
Im Erstgespräch geht es um deine Situation, nicht um meine Leistungen. Wir reden darüber, was deine Webseite leisten soll, in welcher Phase dein Unternehmen gerade ist und welche Größenordnung für dein Projekt realistisch ist. Am Ende bekommst du eine ehrliche Einschätzung und eine Preisspanne, mit der du planen kannst. Das Gespräch dauert etwa 30 bis 45 Minuten, ist kostenlos und unverbindlich, und du kannst es direkt über meine Kontaktseite anfragen.

Dein Erfolg beginnt hier – Starte jetzt!

In einem unverbindlichen Gespräch besprechen wir deine Ziele und nächste Schritte.

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