Erstgespräch

Die Webseite für Anwälte und Steuerberater: Seriös ohne langweilig

21.05.2026
5
min Lesezeit

Inhaltsverzeichnis

Wenn ich mir Kanzlei-Webseiten anschaue, fällt mir fast immer dasselbe Muster auf. Entweder wirken sie wie aus dem Jahr 2010, mit dunkelblauen Farbverläufen und Stockfotos von Justitia. Oder sie wirken so modern und verspielt, dass das Vertrauen verloren geht. Beides funktioniert nicht.

Warum diese Branche besonders ist

Anwälte und Steuerberater bewegen sich in einem stark regulierten Berufsfeld. Die Berufsordnung gibt enge Werberichtlinien vor. Gleichzeitig ist die Vertrauenshürde in dieser Branche höher als in fast jeder anderen. Mandanten teilen sehr persönliche Dinge. Mandate sind hochpreisig.

Was eine moderne Kanzlei-Webseite leisten muss

Seriös wirken, ohne langweilig zu sein. Klar positioniert sein. Die Personen hinter der Kanzlei sichtbar machen. Berufsrechtlich sauber sein. Einen niedrigschwelligen Weg zum Erstkontakt bieten.

Die sechs Bausteine einer guten Kanzlei-Webseite

Der erste Baustein ist die klare Spezialisierung. Eine Kanzlei, die auf ihrer Startseite fünfzehn Rechtsgebiete auflistet, wirkt austauschbar. Der zweite Baustein sind die Personen hinter der Kanzlei. Echte Fotos, kurzer Lebenslauf, Zulassungen. Der dritte Baustein sind wirkungsstarke Texte ohne Juristendeutsch. Der vierte Baustein sind Vertrauenssignale: Mitgliedschaften, Veröffentlichungen, Vorträge. Mehr dazu in Was Besucher auf einer Webseite überzeugt. Der fünfte Baustein ist der klare Kontaktweg. Der sechste Baustein sind die Pflicht-Bestandteile: Impressum mit allen Pflichtangaben, Datenschutzerklärung. Mehr dazu in DSGVO auf der Webseite: Was 2026 wirklich Pflicht ist.

Was berufsrechtlich nicht geht

Erfolgsversprechen sind tabu. Sätze wie Wir gewinnen Ihren Fall sind nicht nur unseriös, sondern berufsrechtlich angreifbar. Vergleichende Werbung ist nur in engen Grenzen erlaubt. Mandatsspezifische Werbung ist verboten.

Die häufigsten Fehler

Webseiten, die fünfzehn Rechtsgebiete gleichberechtigt nebeneinander auflisten. Texte aus dem Vorlesungsskript. Webseiten ohne Fotos der handelnden Personen. Klischeebilder wie Justitia mit verbundenen Augen. Veraltete Datenschutzerklärung.

Was eine gute Kanzlei-Webseite kostet

Eine solide, gut gebaute Kanzlei-Webseite liegt zwischen 5.000 und 12.000 Euro. Für eine Einzelkanzlei reichen oft 5.000 bis 7.000 Euro. Eine größere Sozietit ländet eher bei 9.000 bis 12.000 Euro. Bei typischen Mandatshöhen reicht ein einziges zusätzliches Mandat pro Jahr, um die Webseite zu refinanzieren.

Wenn du über eine neue Kanzlei-Webseite nachdenkst

Eine Kanzlei-Webseite ist kein Designprojekt, sondern ein strategisches Werkzeug. Wer sich Zeit nimmt, sauber zu positionieren, hat schon den größten Teil der Arbeit getan. Schreib mir kurz über max-dreyer.com für ein ruhiges Erstgespräch.

Häufig gestellte Fragen

Welche Pflichtangaben gehören auf eine Anwalts-Webseite?
Im Impressum brauchst du die vollständige gesetzliche Berufsbezeichnung, den Verleihungsstaat, die zuständige Kammer, die zuständige Aufsichtsbehörde und einen Hinweis auf berufsrechtliche Regelungen. Dazu Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung. Ergänzend eine saubere Datenschutzerklärung.
Sollte ich alle Rechtsgebiete auflisten?
Aus Marketingsicht ist eine klare Spezialisierung fast immer der bessere Weg. Eine Kanzlei, die für Familienrecht steht, wird sofort weiterempfohlen. Eine Liste mit fünfzehn gleichberechtigten Rechtsgebieten ist meist ein Wettbewerbsnachteil.
Was kostet eine professionelle Kanzlei-Webseite?
Zwischen 5.000 und 12.000 Euro. Für eine Einzelkanzlei sind 5.000 bis 7.000 Euro realistisch, eine Sozietit eher 9.000 bis 12.000 Euro. Bei typischen Mandatshöhen amortisiert sich das oft sehr schnell.
Kann ich Mandanten-Stimmen verwenden?
Grundsätzlich ja, aber unter klaren Bedingungen. Mandanten müssen ausdrücklich zustimmen, die Stimmen dürfen keine Erfolgsversprechen enthalten. In sensiblen Rechtsgebieten arbeite ich oft mit anonymisierten Stimmen.
Wie sieht ein gutes Anwaltsfoto aus?
Ein gutes Portrait wirkt ruhig, professionell und nahbar, ohne steif zu sein. Frontale Pose, neutraler Hintergrund, gutes Licht. Es darf gerne in der eigenen Kanzlei entstehen.
Wie läuft ein Kanzlei-Erstgespräch ab?
Wir setzen uns für etwa 30 bis 45 Minuten zusammen. Du erzählst mir, wo deine Kanzlei steht. Ich gebe dir eine ehrliche Einschätzung. Das Gespräch ist kostenfrei und unverbindlich.

Dein Erfolg beginnt hier – Starte jetzt!

In einem unverbindlichen Gespräch besprechen wir deine Ziele und nächste Schritte.

Besprechung & Planung
Besprechung & Planung
Umsetzung
Verkaufsorientierte Webseite