Erstgespräch

Von WordPress zu Webflow: Wann sich der Wechsel lohnt

21.05.2026
5
min Lesezeit

Inhaltsverzeichnis

Die Anfragen, die mich zu diesem Thema erreichen, klingen fast immer ähnlich. Jemand betreibt seit ein paar Jahren eine WordPress-Seite, und irgendetwas läuft nicht mehr rund. Die Ladezeiten sind langsamer geworden, ein wichtiges Plugin wird nicht mehr gepflegt, das Theme ist nicht mehr kompatibel oder die letzte Sicherheitslücke hat für einen unruhigen Abend gesorgt.

Meine ehrliche Antwort lautet: Manchmal ja, manchmal nein. Beide Systeme haben ihre Berechtigung. In diesem Beitrag versuche ich, dir die Kriterien an die Hand zu geben.

Woran du merkst, dass deine WordPress-Seite ein Problem hat

Typische Symptome sind ein Dashboard voller Update-Hinweise, ein Plugin-Stack mit fünfzehn oder zwanzig Erweiterungen, regelmäßige Wartungskosten und eine Webseite, die im PageSpeed-Test grenzwertige Werte liefert. Dazu kommt oft eine versteckte Abhängigkeit von einem Page Builder, einem Caching-Plugin und einem SEO-Plugin. Sobald ein Plugin nicht mehr gepflegt wird oder ein Update bricht, wird es schnell teuer.

Wann ein Wechsel zu Webflow Sinn ergibt

Die erste Konstellation ist die Wartungsmüdigkeit. Updates werden zentral von Webflow gepflegt, Sicherheitslücken im Plugin-Stack gibt es nicht. Die zweite ist eine klassische Marketing-Webseite ohne komplexe Funktionen. Genau dafür ist Webflow gebaut. Die dritte ist ein hoher Designanspruch in Kombination mit dem Wunsch nach schneller Performance. Die vierte ist ein Redesign, das ohnehin ansteht.

Wann du besser bei WordPress bleibst

Wenn du einen komplexen WooCommerce-Shop betreibst, ist Webflow Ecommerce dafür nicht das passende Werkzeug. Ähnlich ist es bei Mitgliederbereichen mit gestaffelten Rechten. Auch eine bestehende, gut gepflegte WordPress-Infrastruktur ist ein guter Grund zu bleiben. Und schließlich gibt es den Fall des Spezial-Plugins. Wenn du noch grundsätzlich zwischen den Systemen schwankst, habe ich den ausführlichen Vergleich in einem eigenen Beitrag aufgeschrieben: Webflow oder WordPress, was passt zu dir.

Was bei einer Migration konkret geplant werden muss

Der wichtigste Punkt sind die URLs und Weiterleitungen. Jede einzelne URL deiner alten Seite muss bekannt sein. Ohne saubere 301-Weiterleitungen verlierst du Google-Rankings und Backlinks. Der zweite Punkt sind die Inhalte selbst. Bei größeren Blogs lohnt sich ein Import über CSV in die Webflow-Collection. Der dritte Punkt ist SEO. Meta-Titel, Meta-Beschreibungen, strukturierte Daten, Sitemap, alles muss vor dem Livegang stimmen. Der vierte Punkt ist die Mehrsprachigkeit, falls deine Seite mehrsprachig ist.

Was eine Migration realistisch kostet und dauert

Für eine typische Unternehmensseite liegen die meisten Migrationsprojekte zwischen 5.000 und 15.000 Euro. Die Zeit liegt meistens zwischen drei und acht Wochen. Was die Spanne so groß macht, sind drei Faktoren: die Menge an Inhalten, ob du gleichzeitig ein Redesign machst, und die Sonderfälle wie Mitgliederbereiche oder spezielle Integrationen. Wann sich das wirklich rechnet, beschreibe ich im Beitrag Wann ein Webseiten-Redesign wirklich sinnvoll ist.

Die häufigsten Fehler bei Migrationen

Der erste sind vergessene oder unvollständige Weiterleitungen. Der zweite ist der unkritische Eins-zu-eins-Übertrag. Eine Migration ist die beste Gelegenheit, alte Inhalte zu überarbeiten oder zu löschen. Der dritte ist die fehlende Nachbetreuung. Eine Migration endet nicht mit dem Livegang.

Wie ich eine Migration konkret angehe

Ich starte mit einer Bestandsaufnahme. Dazu gehört ein vollständiges URL-Inventar. Im nächsten Schritt baue ich die neue Seite in Webflow auf. Parallel entsteht die Redirect-Map. Vor dem Livegang gibt es eine vollständige Qualitätsprüfung. Nach dem Umstellen der Domain begleite ich die Seite in den ersten Wochen.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob ein Wechsel für deine Seite sinnvoll ist, mache ich gerne einen Migrations-Check. Melde dich einfach über max-dreyer.com.

Häufig gestellte Fragen

Verliere ich beim Wechsel meine Google-Rankings?
Wenn die Migration sauber gemacht wird, bleiben deine Rankings in den allermeisten Fällen stabil. Entscheidend ist eine vollständige Redirect-Map. In den ersten Wochen gibt es leichte Schwankungen, die sich meist innerhalb von zwei bis vier Wochen wieder einpendeln.
Was kostet eine WordPress-zu-Webflow-Migration?
Für eine typische Unternehmensseite zwischen 5.000 und 15.000 Euro. Die Spanne hängt von der Menge an Inhalten und davon ab, ob das Design übernommen oder neu gestaltet wird. Eine seriöse Zahl bekommst du erst, wenn jemand deine aktuelle Seite konkret angeschaut hat.
Wie lange dauert die Migration?
Bei den meisten Projekten liegt die reine Umsetzungszeit zwischen drei und acht Wochen. Bei größeren Seiten mit Mehrsprachigkeit dauert es entsprechend länger. Plane noch ein bis zwei Wochen für Abstimmungen ein.
Kann ich meine bestehenden Inhalte übernehmen?
Ja, sämtliche Inhalte lassen sich übernehmen. Bei größeren Blogs nutzen wir einen Import in die Webflow-Collection. Ich empfehle aber, die Migration als Gelegenheit zu sehen, alte oder schwach performende Inhalte zu überarbeiten.
Wann sollte ich besser bei WordPress bleiben?
Wenn du einen komplexen WooCommerce-Shop betreibst, einen Mitgliederbereich mit fein abgestuften Rechten hast oder ein spezielles Plugin nutzt, das es nur für WordPress gibt. Auch wenn deine bestehende WP-Seite gut gepflegt ist und keine echten Probleme macht.
Wie läuft eine Migration mit dir ab?
Wir starten mit einem Migrations-Check. Daraus entsteht ein klarer Plan, dazu ein verbindliches Angebot. In der Umsetzung baue ich die neue Seite in Webflow auf, parallel entsteht die Redirect-Map. Danach begleite ich die Seite ein paar Wochen.

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